Tübingen

Der Wahlkreis 22 für die württembergischen Kirchenwahlen besteht aus dem Evangelischen Kirchenbezirk Tübingen.

Wahlprüfsteine für die Landtagswahl 2021

Leitfragen an die Kandidat*innen für die Landtagswahl 2021 in Baden-Württemberg im Wahlkreis Tübingen

Der Tübinger OK-Leitungskreis hat zusammen mit der Diakonie Tübingen im Blick auf die Landtagswahlen 2021 in Baden-Württemberg "Wahlprüfsteine" an die bereits benannten Kandidierenden der demokratischen Parteien im Wahlkreis Tübingen versandt mit der Bitte, zehn aus OK-Sicht wichtige Fragen zu beantworten.
Ziel ist, die Antworten in einer Übersicht den Mitarbeitenden in der Diakonie sowie den Kirchengemeinden und Gemeindegliedern im Kirchenbezirk Tübingen als Hilfe zur Wahlentscheidung zukommen zu lassen.

  1. Wie wollen Sie als Abgeordnete(r) Ihrer Partei angesichts großer Unterschiede zwischen Arm und Reich die Verteilung von Wohlstand im Land steuern?
  2. Die Mieten steigen. Personen (zumal mit geringem Einkommen) finden schwer geeigneten Wohnraum. Wie wollen Sie hier lenken?
  3. Welchen Beitrag wollen sie dazu leisten, dass die Integration von Migrant*innen in Baden-Württemberg gefördert wird?
  4. Flüchtende kommen (über das Mittelmeer) nach Europa. Wie stehen Sie zur Beteiligung der Evangelischen Landeskirche in Württemberg an der Ausrüstungeines Schiffes zur Seenotrettung?
  5. Welchen Stellenwert hat es für Sie, der Klimakrise zu begegnen? Welche Maßnahmen wollen Sie befördern, damit auch künftige Generationen in einer gesunden Umwelt leben können?
  6. Wie wollen Sie sicherstellen, dass die Ergebnisse in der Erforschung künstlicher Intelligenz vor Missbrauch geschützt werden?
  7. Wie stehen Sie dazu, dass bedeutende Rüstungsfirmen in Baden-Württemberg ihre Produkte in alle Welt exportieren?
  8. Welche Initiativen wollen sie ergreifen, damit die Verschwendung von Lebensmitteln deutlich reduziert wird? Welche Positionen nehmen Sie zum sogenann-ten "Containern" ein?
  9. Verschwörungstheorien und gewaltsame Proteste breiten sich aus. Wie wollen Sie dem politisch begegnen?
  10. Bei welchen Fragestellungen halten Sie klare Positionen der Evangelischen Kirche für Ihre eigene Meinungsbildung für wichtig und hilfreich?

Der Fragenkatalog wurde erstellt von Prof. Dr. Gerhard Längle, Martin Ulrich Merkle und Hans Probst.

Eine Übersicht mit den Antworten der Kandidierenden des Wahlkreises Tübingen ist als pdf-Datei erhältlich (Stichwort „Synopse“) bei: martinulrich.merkle@offene-kirche.de
Die Übersicht soll Wählerinnen und Wähler bei ihrer Wahlentscheidung unterstützen.

Für die OFFENE KIRCHE wurde im Wahlkreis Tübingen gewählt

Kandidierende dieses Wahlkreises

Video

Der OK-Wahlfilm zur Synodalwahl, auf dem Tübinger Neckar gedreht, ist bei Youtube zu sehen.
Dreh und Schnitt: Filmemacher Stefan Adam.

Unterstützerliste

Wir unterstützen die Tübinger OK-Kandidierenden für die Synodalwahl

Termine der OK Tübingen

Online-Podium vor der Landtagswahl

Diakonisches Werk und OFFENE KIRCHE Tübingen laden ein

Online-Podium vor der Landtagswahl mit Kandidierenden des Wahlkreises 62 Tübingen
am Freitag, 26. Februar 2021, 20:00 Uhr

Das Diakonische Werk Tübingen und die Offene Kirche Tübingen laden freundlich ein zu einem Online-Podium mit Kandidierenden des Wahlkreises 62 Tübingen. Im Zentrum des Abends stehen Fragen aktuellen sozialen und politischen Problemen, wie sie in den Tübinger Wahlprüfsteinen formuliert wurden. Die Veranstaltung im Vorfeld der Landtagswahlen soll die Möglichkeit bieten, die Positionen von Kandidierenden live kennenzulernen.

Der Zugang zur Veranstaltung wird wenige Tage vorher allen mitgeteilt die sich anmelden (Stichwort: „Online-Podium“ bei: martinulrich.merkle@offene-kirche.de )

Termin: Freitag, 26.02.2021, 20:00 Uhr (online)

Der Tübinger Leitungskreis freut sich auf alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Kirche hat Zukunft

Die OFFENE KIRCHE setzt sich in der Landessynode ein für

  • absolute Gleichstellung homosexueller Paare: „Kirchliche Trauung für alle“. 
    Nachdem die letzte Synode die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare ermöglicht hat, die immer noch diskriminierende Elemente enthält, steht nun die völlige Gleichstellung an.
  • weitestgehende Klimaneutralität bis 2035:
    Landeskirche und Kirchengemeinden werden auf den Weg verpflichtet und dabei begleitet.
  • eine höhere Präsenz in der Gesellschaft, um den Mitgliederschwund zu bremsen.
    Wie z. B. beim Friedenspfarramt, dem kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt und der Evangelischen Akademie Bad Boll, dem Dienst für Mission und Ökumene, bei den Studierendengemeinden, dem Umweltbüro und Krankenhäusern. 
  • Einsatz von kirchlichen Mitteln für den sozialen Wohnungsbau. 
    Eines der größten Probleme breiter Schichten unserer Bevölkerung ist die Wohnungsnot. Hier muss Kirche mit gutem Beispiel vorangehen und kirchliche Mittel in den sozialen Wohnungsbau investieren.
  • Demokratisierung der Landeskirche:
    z.B. Wahl des Oberkirchenrats durch die Synode. 
  • nach dem Jahr 2024 keine weiteren Pfarrpläne mehr. 
    Durch deutliche Intensivierung der Nachwuchsgewinnung weitere Kürzungen im Pfarrdienst verhindern. Die Finanzmittel dazu sind vorhanden.
  • den Kirchengemeinden die vollständige Finanzhoheit über ihre Mittel einräumen und keine Mittel zurückhalten. 
    Durch eine Ausbezahlung aller Mittel, die für die Kirchengemeinden bei der Landeskirche eingehen, die Kirchengemeinden an den Mehreinnahmen beteiligen.

Für eine offene und einladende, ­solidarische und innovative Kirche.

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