Tübingen

Der Wahlkreis 22 für die württembergischen Kirchenwahlen besteht aus dem Evangelischen Kirchenbezirk Tübingen.

Kandidierende dieses Wahlkreises

Martin Ulrich Merkle

65 Jahre, Ehemann, (Groß-) Vater. Ordinierter Theologe – Lehrer – Schwerpunkt im Religions­unterricht – frisch im Ruhestand.

Meine Idee von Kirche:

  • Sie wendet sich den Menschen zu, besonders in Religions­unterricht, Erwachsenenbildung, Gemeinwesenarbeit, Diakonie, ­Seelsorge, Kirchenmusik.
  • Sie nimmt am Dialog der pluralen Gesellschaft teil, bezieht ­Stellung, tritt für eine menschliche, lebenswerte Zukunft ein.
  • Sie setzt sich für Strukturen ein, die dem Evangelium gemäß sind, passt sich nicht dem Diktat wirtschaftlicher, technolo­gischer oder politischer Trends an.

Wahlkreis

Wahlkreis 22: Kirchenbezirk Tübingen

Birgit Auth-Hofmann

56 Jahre, verheiratet, 3 Kinder. Kauffrau, Fundraiserin, Prä­dikantin, Kirchen­pädagogin.

Meine Idee von Kirche:

  • Die Kirche muss mehr Demokratie wagen. Christus lehrt uns, Ungerechtigkeit wahrzunehmen. Dies gelingt nur mit den ­Augen und Ohren bei den Menschen in der Gemeinde.
  • Die Kirche als Arbeitgeberin muss die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in allen Feldern besser gewährleisten.
  • Die Kirche hat als Immobilienbesitzerin Macht, auf dem Wohn- und Mietmarkt gestaltend tätig zu sein und hat ein Auge für sozial Schwache.

Wahlkreis

Wahlkreis 22: Kirchenbezirk Tübingen

Hans Probst

31 Jahre, Familie mit 2 Kindern. Doktorand, Dozent an der VHS Tübingen und dem Leibniz ­Kolleg, Sprecher der Aktion ­Sühnezeichen Tübingen.

Meine Idee von Kirche:

  • Die Ausgrenzung von Homosexuellen in der Kirche besteht fort. Ich betrachte das als einen beschämenden und unhaltbaren Zustand. Daher braucht es eine Trauung für alle, damit deutlich wird: Das Evangelium schließt alle Menschen ein.
  • Kirchenasyl wird kriminalisiert, das Asylrecht dramatisch verschärft. Rechte Parteien und der Rechtspopulismus werden stärker. Es gilt, dem mit starker Stimme zu widersprechen: Meine Kirche tritt ein für eine offene Gesellschaft, in der sich Menschen in ihrer Vielfalt begegnen.
  • Die Klimakrise wird dramatisch greifbar. ­Bewahrung der Schöpfung heißt maximales Engagement hin zur klima­neutralen Kirche.

Wahlkreis

Wahlkreis 22: Kirchenbezirk Tübingen

Video

Astrid Edel ist gegen die Diskriminierung gleichgeschlechtlich Liebender

Der OK-Wahlfilm zur Synodalwahl, auf dem Tübinger Neckar gedreht, ist bei Youtube zu sehen.
Dreh und Schnitt: Filmemacher Stefan Adam.

Unterstützerliste

Wir unterstützen die Tübinger OK-Kandidierenden für die Synodalwahl

Termine der OK Tübingen

21.11.2019, Tübingen

5 vor 12? Auf zur klimagerechten Kirche!

Ideenwerkstatt für Engagierte und Interessierte, u.a. mit Anneke Martens (Fridays for Future), Miriam Gerstenberger (Foodsharing), Klaus-Peter Koch (Umweltbeauftragter der Landeskirche) und Frithjof Rittberger (Pfarrer und Umweltengagierter)

Veranstaltungsort: Evang. Eberhardsgemeindehaus, Tübingen-Südstadt
Veranstalterin: OFFENE KIRCHE im Kirchenbezirk Tübingen

Kirche hat Zukunft

Die OFFENE KIRCHE setzt sich in der Landessynode ein für

  • absolute Gleichstellung homosexueller Paare: „Kirchliche Trauung für alle“. 
    Nachdem die letzte Synode die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare ermöglicht hat, die immer noch diskriminierende Elemente enthält, steht nun die völlige Gleichstellung an.
  • weitestgehende Klimaneutralität bis 2035:
    Landeskirche und Kirchengemeinden werden auf den Weg verpflichtet und dabei begleitet.
  • eine höhere Präsenz in der Gesellschaft, um den Mitgliederschwund zu bremsen.
    Wie z. B. beim Friedenspfarramt, dem kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt und der Evangelischen Akademie Bad Boll, dem Dienst für Mission und Ökumene, bei den Studierendengemeinden, dem Umweltbüro und Krankenhäusern. 
  • Einsatz von kirchlichen Mitteln für den sozialen Wohnungsbau. 
    Eines der größten Probleme breiter Schichten unserer Bevölkerung ist die Wohnungsnot. Hier muss Kirche mit gutem Beispiel vorangehen und kirchliche Mittel in den sozialen Wohnungsbau investieren.
  • Demokratisierung der Landeskirche:
    z.B. Wahl des Oberkirchenrats durch die Synode. 
  • nach dem Jahr 2024 keine weiteren Pfarrpläne mehr. 
    Durch deutliche Intensivierung der Nachwuchsgewinnung weitere Kürzungen im Pfarrdienst verhindern. Die Finanzmittel dazu sind vorhanden.
  • den Kirchengemeinden die vollständige Finanzhoheit über ihre Mittel einräumen und keine Mittel zurückhalten. 
    Durch eine Ausbezahlung aller Mittel, die für die Kirchengemeinden bei der Landeskirche eingehen, die Kirchengemeinden an den Mehreinnahmen beteiligen.

Für eine offene und einladende, ­solidarische und innovative Kirche.

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