Backnang / Waiblingen

Die beiden Evangelischen Kirchenbezirke Backnang und Waiblingen bilden bei den Kirchenwahlen zusammen den Wahlbezirk 13.

Kandidierende dieses Wahlkreises

Antje Fetzer

51 Jahre, Pfarrerin an der ­Michaels­­­kirche Waiblingen. Seit 8 Jahren Gemeindepfarrerin, vorher neun Jahre Sonder­pfarramt Diakonie mit Schwerpunkten Altenheimseelsorge und Erwachsenenbildung. Wichtig in meiner Arbeit: "Kirche um ­Sieben", soziale Gerechtigkeit, Frauenfragen – aktuell Frauenbuch­projekt "Hundert Frauen".

Ich setze mich ein für eine Kirche

  • die sich an der Nachfolge Jesu orientiert.
  • die selbstverständlich homosexuelle Paare traut.
  • die öffentlich für die Belange benachteiligter Menschen eintritt.
  • in der unterschiedliche Frömmigkeitsstile respektiert werden.
  • die soziale Missstände anprangert und Lösungen sucht: z.B. die wachsende Wohnungsnot, die Rückkehr ausbeuterischer und unsicherer Arbeitsverhältnisse. 
  • die interreligiöse Begegnung fördert, insbesondere zwischen Jugendlichen.
  • die Chancengleichheit verwirklicht und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf stärkt.
  • die den überfälligen Wandel kirchlicher Strukturen mutig und effektiv anpackt.

Wahlkreis

Wahlkreis 13: Kirchenbezirk Waiblingen / Backnang

Marion Scheffler-Duncker

60 Jahre, Diakonin und Religions­pädagogin im Kirchen­bezirk Backnang. Schwerpunkte meiner Arbeit: Religionsunterricht, Eltern-Kind-­Fortbildungen und Flüchtlings­arbeit. Erfahrungen als kommunale Gemeinderätin und Jugend­schöffin. Ehrenamtliches Engagement im Bereich Kultur, Musik und Sport.

Ich setze mich ein für eine Kirche

  • die sich für menschenwürdige Lösungen bei Flucht und ­Migration engagiert.
  • die Fluchtursachen nicht aus dem Auge verliert und vor Ort Integration fördert.
  • die sich gesellschaftspolitisch einmischt und Stellung bezieht für Frieden, Umweltschutz und Nachhaltigkeit.
  • in der eine lebendige Vielfalt und Freiheit im Denken und ­Glauben gelebt werden kann.
  • die einen offenen Dialog mit Islam und Judentum führt.
  • die für die Veränderungen in der Gesellschaft sensibel ist und überzeugende Antworten sucht.

Wahlkreis

Wahlkreis 13: Kirchenbezirk Waiblingen / Backnang

Video

OK-Kandidatin Marion Scheffler-Duncker zur Arbeit mit Geflüchteten

Filmemacher Stefan Adam war vor Ort in Backnang. Der OK-Wahlfilm mit Kandidatin Marion Scheffler-Duncker ist auf Youtube zu sehen.
Dreh und Schnitt: Stefan Adam.

Die OK Bezirksgruppe Backnang/Waiblingen trifft sich vierteljährlich. Interessierte – Mitglieder und Nichtmitglieder – sind herzlich zu den Treffen eingeladen.
Termine einfach bei Uli Maier nachfragen.

Ansprechpartner für die Offene Kirche im Wahlkreis Backnang/Waiblingen:
Uli Maier, Kernen-Stetten
Mail an Uli Maier

Kirche hat Zukunft

Die OFFENE KIRCHE setzt sich in der Landessynode ein für

  • absolute Gleichstellung homosexueller Paare: „Kirchliche Trauung für alle“. 
    Nachdem die letzte Synode die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare ermöglicht hat, die immer noch diskriminierende Elemente enthält, steht nun die völlige Gleichstellung an.
  • weitestgehende Klimaneutralität bis 2035:
    Landeskirche und Kirchengemeinden werden auf den Weg verpflichtet und dabei begleitet.
  • eine höhere Präsenz in der Gesellschaft, um den Mitgliederschwund zu bremsen.
    Wie z. B. beim Friedenspfarramt, dem kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt und der Evangelischen Akademie Bad Boll, dem Dienst für Mission und Ökumene, bei den Studierendengemeinden, dem Umweltbüro und Krankenhäusern. 
  • Einsatz von kirchlichen Mitteln für den sozialen Wohnungsbau. 
    Eines der größten Probleme breiter Schichten unserer Bevölkerung ist die Wohnungsnot. Hier muss Kirche mit gutem Beispiel vorangehen und kirchliche Mittel in den sozialen Wohnungsbau investieren.
  • Demokratisierung der Landeskirche:
    z.B. Wahl des Oberkirchenrats durch die Synode. 
  • nach dem Jahr 2024 keine weiteren Pfarrpläne mehr. 
    Durch deutliche Intensivierung der Nachwuchsgewinnung weitere Kürzungen im Pfarrdienst verhindern. Die Finanzmittel dazu sind vorhanden.
  • den Kirchengemeinden die vollständige Finanzhoheit über ihre Mittel einräumen und keine Mittel zurückhalten. 
    Durch eine Ausbezahlung aller Mittel, die für die Kirchengemeinden bei der Landeskirche eingehen, die Kirchengemeinden an den Mehreinnahmen beteiligen.

Für eine offene und einladende, ­solidarische und innovative Kirche.