Calw / Nagold / Neuenbürg

Der Wahlbezirk 20 für die württembergischen Kirchenwahlen im Nordschwarzwald besteht aus den beiden evangelischen Kirchenbezirken Calw und Neuenbürg.

Kandidierende dieses Wahlkreises

Christoph Seeger

62 Jahre, Diplom-Pädagoge und Gesundheitsmanager, Bad Liebenzell. Kandidat für ein Laien-Mandat.

Besonders liegen mir am Herzen benachteiligte und mit gesundheitlichen Problemen belastete Menschen. Sie brauchen Seelsorge- und Beratungsangebote, die sie auch erreichen können.

Ich möchte in der Landessynode

  • Stärkung der Laien, hauptsächlich derjenigen, die nicht im Dienst der Ev. Kirche stehen;
  • Transparenz von Entscheidungen und die Weiterentwicklung der demokratischen Strukturen.

Ganz wichtig ist mir die ökumenische Zusammenarbeit, auch mit nichtkirchlichen Verbündeten wie Nichtregierungsorganisationen NGOs und Gewerkschaften.

Ich möchte eine Kirche,

  • in der Menschen mit unterschiedlichen Frömmigkeitsformen eine Heimat finden, ohne dass dafür Parallelgemeinden gebraucht werden.
  • die nach menschenwürdigen Lösungen für Flucht und Migration sucht.
  • die sich für gewaltlose Konfliktbearbeitung engagiert.
  • die für eine Abkehr vom quantitativen Wachstumsdenken eintritt und sich für eine gerechtere Weltwirtschaftsordnung einsetzt.

Ich möchte

  • die Zurücknahme der Kürzungen beim Friedenspfarramt, dem kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt und der Evang. Akademie Bad Boll.
  • Ermöglichung der kirchlichen Trauung auch für gleichgeschlechtliche Paare in allen Gemeinden.

Wahlkreis

Wahlkreis 20: Kirchenbezirk Nagold / Calw / Neuenbürg

Kirche hat Zukunft

Die OFFENE KIRCHE setzt sich in der Landessynode ein für

  • absolute Gleichstellung homosexueller Paare: „Kirchliche Trauung für alle“. 
    Nachdem die letzte Synode die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare ermöglicht hat, die immer noch diskriminierende Elemente enthält, steht nun die völlige Gleichstellung an.
  • weitestgehende Klimaneutralität bis 2035:
    Landeskirche und Kirchengemeinden werden auf den Weg verpflichtet und dabei begleitet.
  • eine höhere Präsenz in der Gesellschaft, um den Mitgliederschwund zu bremsen.
    Wie z. B. beim Friedenspfarramt, dem kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt und der Evangelischen Akademie Bad Boll, dem Dienst für Mission und Ökumene, bei den Studierendengemeinden, dem Umweltbüro und Krankenhäusern. 
  • Einsatz von kirchlichen Mitteln für den sozialen Wohnungsbau. 
    Eines der größten Probleme breiter Schichten unserer Bevölkerung ist die Wohnungsnot. Hier muss Kirche mit gutem Beispiel vorangehen und kirchliche Mittel in den sozialen Wohnungsbau investieren.
  • Demokratisierung der Landeskirche:
    z.B. Wahl des Oberkirchenrats durch die Synode. 
  • nach dem Jahr 2024 keine weiteren Pfarrpläne mehr. 
    Durch deutliche Intensivierung der Nachwuchsgewinnung weitere Kürzungen im Pfarrdienst verhindern. Die Finanzmittel dazu sind vorhanden.
  • den Kirchengemeinden die vollständige Finanzhoheit über ihre Mittel einräumen und keine Mittel zurückhalten. 
    Durch eine Ausbezahlung aller Mittel, die für die Kirchengemeinden bei der Landeskirche eingehen, die Kirchengemeinden an den Mehreinnahmen beteiligen.

Für eine offene und einladende, ­solidarische und innovative Kirche.