Bad Urach und Münsingen

Der württembergische Wahlbezirk 24 besteht aus den beiden Evangelischen Dekanatsbezirken Münsingen und Urach.

Kandidierende dieses Wahlkreises

Markus Mörike

57 Jahre alt, verheiratet, 2 erwachsene Kinder, wohnhaft in Münsingen-Dottingen. 1979-1990 Ehrenamtlich engagiert in der landeskirchlichen Schülerarbeit im Landesjugendpfarramt, 1982-1988 Studium der Allgemeinen Agrarwissenschaften in Gießen und Hohenheim, 2005-2017 berufsbegleitendes Studium Sozialmanagement an der FH Riedlingen, seit 1991 im Samariterstift Grafeneck in der Behindertenhilfe und Sozialpsychiatrie, dort seit 2007 Dienststellen- und Regionalleiter.
2013 Wahl in die Ev. Landessynode, Mitglied im Gesprächskreis „Offene Kirche“, Vorsitzender im Ausschuss für Diakonie, Mitglied im Verbandsrat des Diakonischen Werks Württemberg. Seit 1998 Sänger in der Münsinger Kantorei, seit 2012 leidenschaftlicher Saxophonspieler, schon immer begeisterter Fahrradfahrer und Bergsteiger.

    Ich setze mich ein für eine Kirche

    • für eine gestärkte Diakonie, die den Menschen und unserer Kirche guttut und unsere Gesellschaft zusammenhält.
    • mit mehr Beteiligung, Mitsprache und Selbstbestimmung für unsere Kirchengemeinden, die ermutigt und inspiriert werden sollen.
    • die sich und das christliche Menschenbild hörbar einbringt bei wichtigen Zukunftsfragen, lokal und global.

    Wahlkreis

    Wahlkreis 24: Kirchenbezirk Bad Urach / Münsingen

    Michael Scheiberg

    Dekan i.R., wohnhaft in Münsingen, geboren 1950 in Langenberg/Rhld., aufgewachsen in Münster/Westfalen. Studium der Ev. Theologie an den Universitäten in Münster, München, Erlangen und Tübingen. 
    Stationen in der württembergischen Landeskirche: 1978-80 Vikariat in Stuttgart-Sonnenberg, 1980-88 Pfarramt II an der Friedenskirche Stuttgart, 1988-2008 Pfarrstelle Michelbach/Bilz, 2008 Dekan im damaligen Kirchenbezirk Münsingen, seit April 2016 im Ruhestand. 
    Begeisterter Sänger in der Münsinger Kantorei und anderen Chören.

    Ich setze mich ein

    • weil wir in unserer Landeskirche in Veränderungsprozessen stehen, in die ich meine Erfahrungen als Dekan einbringen möchte.
    • Viele Menschen kehren der Kirche den Rücken. Ich möchte dazu beitragen, dass Kirche wieder als verlässliche und sinnstiftende Partnerin wahrgenommen wird. 
    • Unsere Welt braucht die frohe Botschaft Jesu Christi in Wort und Tat. Mir ist wichtig, dass sie Gestalt annimmt im diakonischen Handeln und in der Zuwendung zu allen Menschen. 

    Wichtige Impulse für meinen Pfarrdienst und die Gemeindearbeit verdanke ich dem Evangelischen Kirchentag, von Liturgie, Musik und Gottesdienst bis zum Verständnis der biblischen Botschaft und der gesellschaftlichen Verantwortung, die wir als Kirche haben.

    Wahlkreis

    Wahlkreis 24: Kirchenbezirk Bad Urach / Münsingen

    Kirche hat Zukunft

    Die OFFENE KIRCHE setzt sich in der Landessynode ein für

    • absolute Gleichstellung homosexueller Paare: „Kirchliche Trauung für alle“. 
      Nachdem die letzte Synode die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare ermöglicht hat, die immer noch diskriminierende Elemente enthält, steht nun die völlige Gleichstellung an.
    • weitestgehende Klimaneutralität bis 2035:
      Landeskirche und Kirchengemeinden werden auf den Weg verpflichtet und dabei begleitet.
    • eine höhere Präsenz in der Gesellschaft, um den Mitgliederschwund zu bremsen.
      Wie z. B. beim Friedenspfarramt, dem kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt und der Evangelischen Akademie Bad Boll, dem Dienst für Mission und Ökumene, bei den Studierendengemeinden, dem Umweltbüro und Krankenhäusern. 
    • Einsatz von kirchlichen Mitteln für den sozialen Wohnungsbau. 
      Eines der größten Probleme breiter Schichten unserer Bevölkerung ist die Wohnungsnot. Hier muss Kirche mit gutem Beispiel vorangehen und kirchliche Mittel in den sozialen Wohnungsbau investieren.
    • Demokratisierung der Landeskirche:
      z.B. Wahl des Oberkirchenrats durch die Synode. 
    • nach dem Jahr 2024 keine weiteren Pfarrpläne mehr. 
      Durch deutliche Intensivierung der Nachwuchsgewinnung weitere Kürzungen im Pfarrdienst verhindern. Die Finanzmittel dazu sind vorhanden.
    • den Kirchengemeinden die vollständige Finanzhoheit über ihre Mittel einräumen und keine Mittel zurückhalten. 
      Durch eine Ausbezahlung aller Mittel, die für die Kirchengemeinden bei der Landeskirche eingehen, die Kirchengemeinden an den Mehreinnahmen beteiligen.

    Für eine offene und einladende, ­solidarische und innovative Kirche.