Schorndorf / Schwäbisch Gmünd

Der Wahlbezirk 14 wird aus den beiden Evang. Kirchenbezirken Schorndorf und Schwäbisch Gmünd gebildet.

Kandidierende dieses Wahlkreises

Christof Messerschmidt

49 Jahre, verheiratet, zwei Kinder. Gemeindepfarrer Lorch und Weitmars, Dekan-­Stellvertreter, Dekanat Schwäbisch Gmünd, 2014–19 Mitglied im Kreistag, Bündnis 90/Die Grünen.

Ich setze mich ein

  • für Bewahrung der Schöpfung, Frieden und Gerechtigkeit, ­Reduzierung des CO2-Ausstoßes in der Landeskirche, Reduzierung des Plastikverbrauchs in allen Bereichen; 
  • für Bildungsgerechtigkeit, Zugang zu ganzheitlicher Bildung für alle;
  • gegen übereilte Umsetzung des Pfarrplans; wir sollten uns nicht von negativen Prognosen leiten lassen;
  • für neue Wege der Kommunikation, um die Menschen des 21. Jahrhunderts auf ihren Wegen zu erreichen. 

Wahlkreis

Wahlkreis 14: Kirchenbezirk Schorndorf / Schwäbisch Gmünd

Ruth Bauer

59 Jahre, verheiratet, zwei Kinder. Betriebsleiterin der ­Gärtnerei Bauer, Tannhof bei Welzheim, Mitglied der Landessynode und des Umweltrats der Evangelischen Landes­kirche.

Ich setze mich ein für eine Kirche

  • die den Auftrag zur Bewahrung der Schöpfung ernst nimmt;
  • die für eine Ethik der Genügsamkeit und die Abkehr von einem rein quantitativen Wachstumsdenken eintritt;
  • die sich verpflichtet, weitgehende Klimaneutralität bis 2035 zu erreichen und die Kirchengemeinden unterstützt;
  • in der die Vielfalt der Menschen als Reichtum geschätzt wird;
  • in der spürbar ist, dass Gottes Liebe den Menschen in ihren Nöten Lebensmut schenkt.

Wahlkreis

Wahlkreis 14: Kirchenbezirk Schorndorf / Schwäbisch Gmünd

Video

OK-Kandidatin Ruth Bauer zur Schöpfungsverantwortung der Kirche

OK-Wahlclip mit der Synodalkandidatin Ruth Bauer ist bei Youtube zu sehen.
Dreh und Schnitt: Filmemacher Stefan Adam.

Ansprechperson OK Schorndorf / Schw. Gmünd

Kirche hat Zukunft

Die OFFENE KIRCHE setzt sich in der Landessynode ein für

  • absolute Gleichstellung homosexueller Paare: „Kirchliche Trauung für alle“. 
    Nachdem die letzte Synode die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare ermöglicht hat, die immer noch diskriminierende Elemente enthält, steht nun die völlige Gleichstellung an.
  • weitestgehende Klimaneutralität bis 2035:
    Landeskirche und Kirchengemeinden werden auf den Weg verpflichtet und dabei begleitet.
  • eine höhere Präsenz in der Gesellschaft, um den Mitgliederschwund zu bremsen.
    Wie z. B. beim Friedenspfarramt, dem kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt und der Evangelischen Akademie Bad Boll, dem Dienst für Mission und Ökumene, bei den Studierendengemeinden, dem Umweltbüro und Krankenhäusern. 
  • Einsatz von kirchlichen Mitteln für den sozialen Wohnungsbau. 
    Eines der größten Probleme breiter Schichten unserer Bevölkerung ist die Wohnungsnot. Hier muss Kirche mit gutem Beispiel vorangehen und kirchliche Mittel in den sozialen Wohnungsbau investieren.
  • Demokratisierung der Landeskirche:
    z.B. Wahl des Oberkirchenrats durch die Synode. 
  • nach dem Jahr 2024 keine weiteren Pfarrpläne mehr. 
    Durch deutliche Intensivierung der Nachwuchsgewinnung weitere Kürzungen im Pfarrdienst verhindern. Die Finanzmittel dazu sind vorhanden.
  • den Kirchengemeinden die vollständige Finanzhoheit über ihre Mittel einräumen und keine Mittel zurückhalten. 
    Durch eine Ausbezahlung aller Mittel, die für die Kirchengemeinden bei der Landeskirche eingehen, die Kirchengemeinden an den Mehreinnahmen beteiligen.

Für eine offene und einladende, ­solidarische und innovative Kirche.