Böblingen / Herrenberg

Die beiden Evang. Kirchenbezirke Böblingen und Herrenberg bilden gemeinsam bei den Kirchenwahlen den Wahlkreis 18.

Für die OFFENE KIRCHE wurde im Wahlkreis Böblingen / Herrenberg gewählt

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Standpunkt

Ich setze mich ein für eine Kirche

  • die ihren Glauben an Gott, den Schöpfer, als Auftrag versteht, in ihrem eigenen Handeln die Bewahrung der Schöpfung konkret werden zu lassen, indem sie Gemeinden befähigt, fair und ­klimafreundlich Zukunft zu gestalten.
  • die die befreiende Botschaft des Evangeliums lebt, vielfältigen persönlichen Lebensformen und Frömmigkeitsstilen Raum gibt und sich für die Schwachen in unserer Gesellschaft und weltweit einsetzt.
  • die der Vereinsamung und dem Abgehängtwerden von Menschen entgegentritt, deren Sorgen und Nöte aufnimmt und in der Tradition der Tisch-Gemeinschaft Jesu direkte Begegnungen ermöglicht.
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Standpunkt

Ich setze mich ein für eine Kirche

  • die den verantwortlichen Umgang mit der Schöpfung ernst nimmt, um den kommenden Kindern die Erde so zu hinterlassen, wie wir sie vorgefunden haben – vielleicht ein bisschen besser.
  • die zu Ungerechtigkeiten und Missständen in Gesellschaft und Kirche nicht schweigt.
  • die umsetzt, was sie verkündigt, und im Vertrauen auf die Kraft des Heiligen Geistes Mut macht und für andere da ist. Erst dann ist Kirche Kirche (Dietrich Bonhoeffer).
  • die in einer Zeit des Traditionsverlustes im eigenen Land die ­Kenntnis des christlichen Glaubens fördert und in Achtung vor Andersdenkenden und Andersglaubenden die religiöse Sprachfähigkeit stärkt.

Bezirksvertretende

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Ehrenamt

Seit 1993 in der Redaktion der Offenen Kirche, 11 Jahre Mitarbeit im Bezirksausschuss Betriebsseelsorge in Sindelfingen

Standpunkt

Menschen, die Hilfe brauchen, z.B. Flüchtlinge, Arbeitlose, AusländerInnen, und für die Bewahrung der Schöpfung

Beide Kandidierende wurden in die Synode gewählt!
Herzlichen Glückwunsch an Pfarrerin Heidi Hafner und Johannes Söhner und ein ganz herzlicher Dank an alle Unterstützerinnen und Unterstützer der OFFENEN KIRCHE im Wahlbezirk Böblingen und Herrenberg.

Video

Hier gehts zum aktuellen Wahl-Werbespot für den Bezirk Böblingen/Herrenberg, Dreh und Schnitt von Filmemacher Stefan Adam.

Unterstützerliste

Unterstützerliste für die Kandidierenden im Wahlbezirk Böblingen / Herrenberg

Veranstaltungen

Samstagsmahlzeit für Herrenberg und Gäu

Eine Art mobile Vesperkirche

Aus der Notlösung zur geplanten Vesperkirche ist in Zeiten von Corona etwas langfristiges Neues entstanden, die Samstagsmahlzeit.
Geplant war eine Vesperkirche, in der viele unterschiedliche Menschen aus Herrenberg und dem Gäu gemeinsam in der Stiftskirche zu Tische sitzen. Ein Kirchengebäude voller Menschen ging nicht mehr, damit kann im Kleinen erst in diesem Sommer wieder gestartet werden. Stattdessen wurde eine mobile Vesperkirche - die Samstagsmahlzeit - aufgebaut. Es wird zentral gekocht in der Metzgerei Gerullis. Dort holen das Essen jeden Samstag fünf ehrenamtliche Boten ab und bringen es zu 40 Menschen in Not in ihre Unterkünfte. Finanziert wird es durch private Spenden, die Stadt Herrenberg und die Sparda Bank.  

Auch wenn es nicht das große Zusammenkommen ist, war es der katholischen und evangelischen Kirche, der Süddeutschen Gemeinschaft und dem Verein Freunde e. V. wichtig, dass dies kein Lieferando für Menschen in Not wird. Entscheidende Aufgabe der Boten ist: Einfach einmal ins Gespräch zu kommen und neben dem Essen auch selbst gemachten Kuchen oder Karten mit lieben Grüßen oder Gottes Wort mitzubringen. Was die Boten in den Haushalten zu hören bekommen, ist stellenweise schwere Kost. Einsamkeit ist das große Thema. Den Ausfahrern der Samstagsmahlzeit war vorher nicht klar, wie viel Armut es in Herrenberg und dem Gäu gibt, und vor allem, in welchen Milieus die Bedürftigen leben müssen. Mit der Samstagsmahlzeit können wir auch Menschen erreichen, die wir mit der Vesperkirche nicht erreichen werden, weil sie z. B. nicht vor die Türe gehen.

Nun geht es ins zweite Jahr. Um 12 Uhr holen die Boten bei der Metzgerei Gerullis das Essen und bringen es den Menschen in Not. Für sie hat sich im Kleinen durch dieses Angebot das eine oder andere verändert: Die einen holen das Essen persönlich ab, andere sind frisch rasiert und wieder andere tragen einen Teil der Kosten für das Essen. Und es wird weiterlaufen. Es kommen genügend Spenden und die Ehrenamtlichen sind noch hoch motiviert. Jetzt arbeiten wir noch mit Foodsharing zusammen, das heißt die Überproduktion von Nahrung wird an die Menschen in Armut verteilt. Zum anderen gibt es immer mehr Menschen, die sonst mit Kirche nichts zu tun haben, die aber etwas kochen oder backen. Das wird immer größer, das ist echt der Hammer. Ganz im Sinne unseres Jahresmottos von der Barmherzigkeit.

Damit dieses Angebot noch lange durchgeführt werden kann, sind wir dankbar für jede finanzielle Unterstützung.
Bankverbindung: Freunde e.V. suchtfrei heil leben, IBAN DE50 6035 0130 0000 1516 36 Kreissparkasse Böblingen

Johannes Söhner, Herrenberg

 

Kirche hat Zukunft

Die OFFENE KIRCHE setzt sich in der Landessynode ein für

  • absolute Gleichstellung homosexueller Paare: „Kirchliche Trauung für alle“. 
    Nachdem die letzte Synode die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare ermöglicht hat, die immer noch diskriminierende Elemente enthält, steht nun die völlige Gleichstellung an.
  • weitestgehende Klimaneutralität bis 2035:
    Landeskirche und Kirchengemeinden werden auf den Weg verpflichtet und dabei begleitet.
  • eine höhere Präsenz in der Gesellschaft, um den Mitgliederschwund zu bremsen.
    Wie z. B. beim Friedenspfarramt, dem kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt und der Evangelischen Akademie Bad Boll, dem Dienst für Mission und Ökumene, bei den Studierendengemeinden, dem Umweltbüro und Krankenhäusern. 
  • Einsatz von kirchlichen Mitteln für den sozialen Wohnungsbau. 
    Eines der größten Probleme breiter Schichten unserer Bevölkerung ist die Wohnungsnot. Hier muss Kirche mit gutem Beispiel vorangehen und kirchliche Mittel in den sozialen Wohnungsbau investieren.
  • Demokratisierung der Landeskirche:
    z.B. Wahl des Oberkirchenrats durch die Synode. 
  • nach dem Jahr 2024 keine weiteren Pfarrpläne mehr. 
    Durch deutliche Intensivierung der Nachwuchsgewinnung weitere Kürzungen im Pfarrdienst verhindern. Die Finanzmittel dazu sind vorhanden.
  • den Kirchengemeinden die vollständige Finanzhoheit über ihre Mittel einräumen und keine Mittel zurückhalten. 
    Durch eine Ausbezahlung aller Mittel, die für die Kirchengemeinden bei der Landeskirche eingehen, die Kirchengemeinden an den Mehreinnahmen beteiligen.

Für eine offene und einladende, ­solidarische und innovative Kirche.

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