Böblingen / Herrenberg

Die beiden Evang. Kirchenbezirke Böblingen und Herrenberg bilden gemeinsam bei den Kirchenwahlen den Wahlkreis 18.

Kandidierende

Heidi Hafner

59 Jahre, verheiratet, drei erwachsene Söhne. Pfarrerin und Gemeinde­beraterin, zur  Zeit ­Waldenbuch.

Ich setze mich ein für eine Kirche, die

  • ihren Glauben an Gott, den Schöpfer, als Auftrag versteht, in ihrem eigenen Handeln die Bewahrung der Schöpfung konkret werden zu lassen, indem sie Gemeinden befähigt, fair und ­klimafreundlich Zukunft zu gestalten.
  • die befreiende Botschaft des Evangeliums lebt, vielfältigen persönlichen Lebensformen und Frömmigkeitsstilen Raum gibt und sich für die Schwachen in unserer Gesellschaft und weltweit einsetzt.
  • der Vereinsamung und dem Abgehängtwerden von Menschen entgegentritt, deren Sorgen und Nöte aufnimmt und in der Tradition der Tisch-Gemeinschaft Jesu direkte Begegnungen ermöglicht.

Wahlkreis

Wahlkreis 18: Kirchenbezirk Böblingen / Herrenberg

Johannes Söhner

54 Jahre, verheiratet, 2 erwachsene Kinder. Diakon, seit 1.4.2019 Erwachsenenbildung im Bezirk Herrenberg.

Ich setze mich ein für eine Kirche, die

  • den verantwortlichen Umgang mit der Schöpfung ernst nimmt, um den kommenden Kindern die Erde so zu hinterlassen, wie wir sie vorgefunden haben – vielleicht ein bisschen besser.
  • zu Ungerechtigkeiten und Missständen in Gesellschaft und Kirche nicht schweigt.
  • umsetzt, was sie verkündigt, und im Vertrauen auf die Kraft des Heiligen Geistes Mut macht und für andere da ist. Erst dann ist Kirche Kirche (Dietrich Bonhoeffer).
  • in einer Zeit des Traditionsverlustes im eigenen Land die ­Kenntnis des christlichen Glaubens fördert und in Achtung vor Andersdenkenden und Andersglaubenden die religiöse Sprachfähigkeit stärkt.

Wahlkreis

Wahlkreis 18: Kirchenbezirk Böblingen / Herrenberg

Video

OK-Unterstützer Jürgen Werner zu Kirche in der Arbeitswelt

Hier gehts zum aktuellen Wahl-Werbespot für den Bezirk Böblingen/Herrenberg, Filmemacher Stefan Adam war vor Ort.

Unterstützerliste

Unterstützerliste für die Kandidierenden im Wahlbezirk Böblingen / Herrenberg

Veranstaltungen

Pflege 4.0 - Roboter statt Mensch? Ein Bericht von der Veranstaltung mit Katrin Altpeter in Sindelfingen

Die frühere Sozialministerin Katrin Altpeter sprach im September 2019 in Sindelfingen

In einer älter werden Gesellschaft steigt die Zahl der Pflegebedürftigen. Im Jahr 1999 bekamen 210.837 Menschen in Ba-Wü Leistungen aus dem Pflegegesetz, davon 68.217 Männer und 142.620 Frauen. Der Unterschied lag noch an den Kriegsfolgen. Im Jahr 2015 schnellten die Zahlen auf insgesamt 328.297 hoch, 119.110 Männer und 209.187 Frauen waren pflegebedürftig. Bis 2017 nahmen die Zahlen noch einmal um 21,4 Prozent zu. „Das heißt, der Bedarf an Versorgung und Pflegekräften ist hoch“, konstatierte Katrin Altpeter. 75,8 Prozent aller Pflegebedürftigen in Ba-Wü werden zu Hause gepflegt von Angehörigen, von ambulanten Diensten oder Pflegekräften aus dem Osten. „Die Menschen kommen erst in die Pflegeheime, wenn es zu Hause nicht mehr geht - mit 80 Jahren oder älter - oder wenn sie dement werden“, so die frühere Sozialministerin. 

Der gesamte Bericht über den Abend mit Katrin Altpeter zum Download

Bezirksvertretende

Renate Lück

Journalistin

Ehrenamt

Seit 1993 in der Redaktion der Offenen Kirche, 11 Jahre Mitarbeit im Bezirksausschuss Betriebsseelsorge in Sindelfingen

Standpunkt

Menschen, die Hilfe brauchen, z.B. Flüchtlinge, Arbeitlose, AusländerInnen, und für die Bewahrung der Schöpfung

Wahlkreis

Wahlkreis 18: Kirchenbezirk Böblingen / Herrenberg

Kirche hat Zukunft

Die OFFENE KIRCHE setzt sich in der Landessynode ein für

  • absolute Gleichstellung homosexueller Paare: „Kirchliche Trauung für alle“. 
    Nachdem die letzte Synode die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare ermöglicht hat, die immer noch diskriminierende Elemente enthält, steht nun die völlige Gleichstellung an.
  • weitestgehende Klimaneutralität bis 2035:
    Landeskirche und Kirchengemeinden werden auf den Weg verpflichtet und dabei begleitet.
  • eine höhere Präsenz in der Gesellschaft, um den Mitgliederschwund zu bremsen.
    Wie z. B. beim Friedenspfarramt, dem kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt und der Evangelischen Akademie Bad Boll, dem Dienst für Mission und Ökumene, bei den Studierendengemeinden, dem Umweltbüro und Krankenhäusern. 
  • Einsatz von kirchlichen Mitteln für den sozialen Wohnungsbau. 
    Eines der größten Probleme breiter Schichten unserer Bevölkerung ist die Wohnungsnot. Hier muss Kirche mit gutem Beispiel vorangehen und kirchliche Mittel in den sozialen Wohnungsbau investieren.
  • Demokratisierung der Landeskirche:
    z.B. Wahl des Oberkirchenrats durch die Synode. 
  • nach dem Jahr 2024 keine weiteren Pfarrpläne mehr. 
    Durch deutliche Intensivierung der Nachwuchsgewinnung weitere Kürzungen im Pfarrdienst verhindern. Die Finanzmittel dazu sind vorhanden.
  • den Kirchengemeinden die vollständige Finanzhoheit über ihre Mittel einräumen und keine Mittel zurückhalten. 
    Durch eine Ausbezahlung aller Mittel, die für die Kirchengemeinden bei der Landeskirche eingehen, die Kirchengemeinden an den Mehreinnahmen beteiligen.

Für eine offene und einladende, ­solidarische und innovative Kirche.

Alle Bezirke im Überblick