Vaihingen/Enz und Mühlacker

Die beiden Evang. Kirchenbezirke Vaihingen/Enz und Mühlacker bilden gemeinsam bei den Kirchenwahlen den Wahlkreis 7.

Kandidierende dieses Wahlkreises

Lukas Lorbeer

41 Jahre, Pfarrer in Zaisersweiher und Schmie

Ich setze mich ein für eine Kirche …

  • die gut zuhört und eine verständliche und lebensnahe Sprache spricht
  • die aus dem Reichtum ihrer geistlichen Quellen schöpft und sie auf ansprechende und glaubwürdige Weise in die Gegenwart holt
  • die nah bei den Menschen ist und sie in ihren Lebensumbrüchen aufmerksam und kompetent begleitet
  • die Vielfalt als Reichtum begreift und in der Nachfolge Jesu offen ist für ganz verschiedene Menschen: für Junge und Alte, Frauen und Männer, unabhängig von Herkunft, Schicht oder Lebensform
  • die die Anliegen und Bedürfnisse junger Menschen ernst nimmt, ihnen Raum zur Entfaltung gibt und sie an der Gestaltung von Gegenwart und Zukunft aktiv beteiligt
  • die ihren Bildungsauftrag für Kinder und Erwachsene auf kreative und vielfältige Weise wahrnimmt 
  • die aus christlicher Überzeugung die freie und offene demokratische Gesellschaft mitträgt 
  • die die Botschaft von Gottes Liebe überzeugt vertritt und sich klar gegen Ausgrenzung, Hass und Extremismus positioniert
  • die durch diakonisches Handeln Menschen Teilhabe in der Gesellschaft ermöglicht
  • die sich in der Ökumene und im Dialog der Religionen um eine bessere Verständigung und um gemeinsame Ziele bemüht
  • die mit dem Wirken des Heiligen Geistes rechnet und bereit ist, sich zu neuen Formen inspirieren zu lassen

Wahlkreis

Wahlkreis 7: Kirchenbezirk Vaihingen a.d. Enz/Mühlacker

Gerhard Keitel

49 Jahre, Ephorus (Schul- & Internatsleiter) des Evangelischen Seminars Maulbronn

Ich kandidiere für ...

  • eine Kirche, die ihre Traditionen wertschätzt und zugleich im heute lebt.
  • ein innovatives und solidarisches Christsein.
  • eine Kirche, die alle Menschen einlädt und niemanden ausgrenzt.
  • junge Menschen, um ihnen Mut zu machen, Kirche mit zu gestalten.
  • eine Landeskirche, die das Gemeindeleben unterstützt und auf die Bedürfnisse der Menschen hört.
  • alle Christ*innen, ob sie jeden Sonntag zur Kirche gehen oder andere Form ihres Christseins pflegen.
  • eine Kirche, die Raum für Diskussionen bietet.
  • den ökumenischen Dialog zwischen den Konfessionen und Religionen.
  • eine Kirche, die den Frieden fördert und einfordert.
  • für Zweifler*innen und Entschlossene. Glauben heißt für mich auch zu fragen und nachzudenken.
  • eine Landeskirche, die christliche Bildung als eine Investition in die Zukunft versteht.
  • die Bewahrung der Schöpfung und eine Kirche, die Wege hierfür sucht und mitgeht.
  • eine Landessynode, die Mut zeigt und offen für Neues ist.
  • eine Überbrückung der landeskirchlichen Grenzen zwischen Württemberg und Baden.
  • uns Menschen, so verschieden wir auch sind, als angenommene Geschöpfe Gottes.
  • eine Landessynode, die die Kirche in eine gute Zukunft führt.

Dafür setze ich mich ein.

Wahlkreis

Wahlkreis 7: Kirchenbezirk Vaihingen a.d. Enz/Mühlacker

Mehr über uns finden Sie auf der Seite unseres Wahlbündnisses:
https://www.kirche-mutig-gestalten.de/

Kirche hat Zukunft

Die OFFENE KIRCHE setzt sich in der Landessynode ein für

  • absolute Gleichstellung homosexueller Paare: „Kirchliche Trauung für alle“. 
    Nachdem die letzte Synode die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare ermöglicht hat, die immer noch diskriminierende Elemente enthält, steht nun die völlige Gleichstellung an.
  • weitestgehende Klimaneutralität bis 2035:
    Landeskirche und Kirchengemeinden werden auf den Weg verpflichtet und dabei begleitet.
  • eine höhere Präsenz in der Gesellschaft, um den Mitgliederschwund zu bremsen.
    Wie z. B. beim Friedenspfarramt, dem kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt und der Evangelischen Akademie Bad Boll, dem Dienst für Mission und Ökumene, bei den Studierendengemeinden, dem Umweltbüro und Krankenhäusern. 
  • Einsatz von kirchlichen Mitteln für den sozialen Wohnungsbau. 
    Eines der größten Probleme breiter Schichten unserer Bevölkerung ist die Wohnungsnot. Hier muss Kirche mit gutem Beispiel vorangehen und kirchliche Mittel in den sozialen Wohnungsbau investieren.
  • Demokratisierung der Landeskirche:
    z.B. Wahl des Oberkirchenrats durch die Synode. 
  • nach dem Jahr 2024 keine weiteren Pfarrpläne mehr. 
    Durch deutliche Intensivierung der Nachwuchsgewinnung weitere Kürzungen im Pfarrdienst verhindern. Die Finanzmittel dazu sind vorhanden.
  • den Kirchengemeinden die vollständige Finanzhoheit über ihre Mittel einräumen und keine Mittel zurückhalten. 
    Durch eine Ausbezahlung aller Mittel, die für die Kirchengemeinden bei der Landeskirche eingehen, die Kirchengemeinden an den Mehreinnahmen beteiligen.

Für eine offene und einladende, ­solidarische und innovative Kirche.